Kieferknochenentzündung Symptome

Bei einer Kieferknochenentzündung handelt es sich um eine Entzündung im Kieferknochen. Meist entsteht eine Kieferknochenentzündung durch eine Entzündung im Mundraum, welche sich auf den Kieferknochen ausbreitet. Behandelt man die Entzündung im Mundraum rechtzeitig, kann eine Kieferknochenentzündung möglicherweise verhindert werden.

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Beschwerden: Schmerzen

Unterschieden werden muss zwischen einer chronischen und einer akuten Kieferknochenentzündung.

Akute Kieferknochenentzündung

Eine akute Osteomyelitis ist augrund der Verabreichung von Antibiotika nicht so häufig. Leidet man dennoch unter einer akuten Osteomyelitis, ist die Körpertemperatur erhöht, die Anzahl der weißen Blutkörperchen ist erhöht und man fühlt sich allgemein angeschlagen.
Eiter sammelt sich innerhalb und ausserhalb des Mundes an, welcher sich ausbreiten kann. Kommt es zu keiner Behandlung der Kieferknochenentzündung, kann das Knochengewebe absterben und der Zahn locker werden.

Chronische Kieferknochenentzündung

Eine chronische Osteomyelitis entsteht meistens im Unterkiefer. Abszesse und Fisteln können entstehen. Ist die Entzündung fortgeschritten, kann Knochengewebe absterben und abgestoßen werden. Ebenfalls können Zähne locker werden.
Schmerzen im Bereich der Entzündung sind, augrund des betroffenen Nerves, gegeben.
Im oberen Kiefer beschränkt sich die Osteomyelitis suf den Alveolarfortsatz. Der Alveolarfortsatz ist verdickt. Das Zahnfleich wirkt geschwollen und ist gerötet. Die obere Lippe und die Wange können ebenfalls geschwollen sein. Der betroffene Zahn oder die betroffenen Zähne können gelockert sein und Eiter kann abfließen. Ebenfalls können Fisteln und Abszesse entstehen. Das Gewebe abstirbt, kommt im Oberkiefer seltener vor als im Unterkiefer.

Fazit

Kommt es zu einer Osteomyelitis, kann das eine langwierige Erkrankung mit sich ziehen. Die Entzündung kann über Jahre andauern und in Schüben verlaufen. Der Grund dafür ist vorallem die isolierte Lage des Kiefers. Meist reicht in einem solchen Fall die Gabe von Antibiotika allein nicht aus. Oft kann eine Operation nicht umgangen werden. Es gibt ganz schlimme Fälle, indem der betroffene Knochen gegen ein Stück Knochen aus dem Oberschenkel o.ä. ausetauscht werden muss.
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