Knochenentzündung

Eine Knochentzündung wird auch als Ostitis oder Osteomyelitis bezeichnet. Diese Krankheit betrifft häufig einen oder mehrere Knochen. Tritt eine Knochenentzündung auf, dann sind häufig Bakterien die Verursacher.

Was ist eine Knochenentzündung?

Es handelt sich um eine Knochenentzündung oder auch eine Osteomyelitis wenn Bakterien an der Knochensubstanz gefunden werden. Es gibt zwei  unterschiedliche Röhrensysteme der Knochen. Beide können eine Entzündung durch Bakterien entwickeln. Bei diesen Röhren handelt es sich um sehr kleine Kanäle im Körper. Diese versorgen den Körper mit Nährstoffen oder auch Nerven. Wird eine Knochenentzündung nicht behandelt, dann kann es zum Absterben der Knochenteile kommen. Auch ein gesamter Knochen kann davon betroffen sein. Auch das Knochenmark ist nicht sicher vor der Entzündung aber erst dann wird von einer Osteomyelitis gesprochen.

Die Ursachen

Mediziner sprechen häufig von einer Osteomyelitis oder auch Ostitis und Osteitis. Wer auf einem Befund einen dieser Begriffe als Synonym findet, leidet an einer Knochenentzündung. Diese ist häufig die Folge einer Infektion. So kann es passieren, dass wenn ein Infekt nicht richtig behandelt wird, auch die Knochen davon betroffen sein können. Septikämien sind Verursacher von Knochenentzündung und natürlich auch vieles mehr. Dieser Verlauf kann sogar tödlich sein. Dies ist aber eher eine Seltenheit. Anders hingegen verhält es sich bei offenen Knochenbrüchen. Dabei ist es für die Bakterien sehr einfach in die Knochenstruktur einzudringen und dann gefährlich zu werden. Auch bei Operationen besteht ein Risiko unter einer Knochenentzündung zu leiden. Die häufigste Erreger sind Streptokokken. Aber auch Pilze und Viren oder Parasiten können für die Osteomyelitis verantwortlich sein.

Viele Menschen fürchten sich besonders vor multiresistenten Keimen. Diese sind sehr schlecht behandelbar.

Die Symptome einer Knochenentzündung

Rötungen, Schwellungen und heiße Haut sowie Fieber, Gelenkschmerzen und Abgeschlagenheit können Symptome einer Knochentzündung ( Osteomyelitis) sein.

Die Osteomyelitis kann entweder akut verlaufen oder auch chronisch oder subakut. Die chronische Knochenentzündung ( Osteomyelitis) ist zurückzuführen auf Keime, die multiresistent sind. Hier ist Antibiotika nicht wirksam. Wer unter einer Störung des Immunsystemes leidet, wird für eine Knochenentzündung besonders empfänglich sein.

 knochen therapie infektion osteitis operationen erreger knochenmark In der Regel sind es fünf sogenannte Kardinalsymptome, die für eine Knochentzündung ( Osteomyelitis) sprechen. Diese heißen Rubor, Calor und Dolor oder Tumor und Functio laesa. Im Verlauf können entweder alle Symptome auftreten, oder auch nur eines. Die Knochenentzündung ( Osteomyelitis) ist leicht fest zu stellen. Diese Erkrankung wird mittels Blutwerten erkannt.

Bilden sich während der Osteomyelitis ( Knochenentzündung) Fisteln, wird diese Krankheit eitrig verlaufen. Es gibt auch noch weitere Symptome, die mit der Knochentzündung einhergehen könne. So kann es auch zu Fieber kommen und Gelenkschmerzen. Auch Gliederschmerzen oder eine allgemeine Angeschlagenheit sind Anzeichen dafür. Des weiteren kann es sein, dass bei einem Knochenbruch, der nicht behandelt wird, Eiter nach aussen dringt.

Die Diagnose der Osteomyelitisa

Die Diagnose lässt sich gut stellen, da die Knochenentzündung ( Osteomyelitis) sich leicht erkennen läßt. Die Veränderungen, die auftreten sind in der Regel immer eindeutig. Auch die Kernspintomografie hilft dabei, den Verdacht zu erhärten.

Die Behandlung der Krankheit

Bei einer erfolgreichen Behandlung darf die Knochenentzündung ( Osteomyelitis) noch nicht so weit fort geschritten sein. Die Osteomyelitis darf noch keine Nachbarorgane befallen haben, da die Heilung dadurch erschwert wird.

In jedem Fall wird mit Antibiotika versucht, die Knochenentzündung ( Osteomyelitis) zu lindern. Von der Diagnose an, wird Antibiotika gegeben. Hier sollte keine Zeit verstreichen. Daher wird jeder Arzt genau richtig reagieren und Antibiotika geben. Dieses wird entweder Oral verabreicht oder als Infusion.

Wird eine Knochennekrose fest gestellt, dann kann es sein, das eine OP in Form einer Ausschabung erfolgen muss. Auch Gewebe wird dabei entfernt und eventuell eingesetzte Nägel oder Schrauben. Nur wenn alles sorgfältig durchgeführt wird, ist die Chance höher die Knochenentzündung  (Osteomyelitis) zu vermeiden.

Nach der OP werden häufig noch Drainagen verlegt. Diese helfen dabei, das Sekret abzuleiten. Die Wunde wird bei vielen Patienten nicht komplett verschlossen. Dadurch können auch weiterhin therapeutische Maßnahmen ergriffen werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Leider ist es nicht möglich, sich gegen eine Osteomyelitis ( Knochenentzündung) zu schützen. Daher muss bei Patienten, die anfällig sind, von Beginn an schon eine solche Therapie erfolgen. Leider kommt es immer wieder vor, dass diese Krankheit auch auf die schlechte Krankenhaushygiene zurück zu führen ist.

Wenn etwas passiert, wie etwa ein Knochenbruch, dann sollte immer umgehend ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden, auch trotz dieses Umstandes.