Meningokokken-Meningitis

Die häufigste auftretende Meningitis ist die, welche durch Viren verursacht wird. Seltener ist die bakterielle Meningitis. Die bakterielle Meningitis wird durch Bakterien, wie z.B. Meningokokken verursacht.

Die Meningitis ist allgemein schwer zu erkennen, da si unspezifische Symptome aufweist, welche sehr grippeähnlich ist. Erst im weiteren Verlauf kommen plötzliches Erbrechen, Unruhe, Nackensteifigkeit hinzu, die auf eine Meningokokken hinweisen.

Meningokokken

Bei den Meningokokken (Neisseria meningitidis) handelt es sich um Bakterien, welche Erkrankungen wie Meningitis und Sepsis auslösen können, die lebensbedrohlich verlaufen können. Die größte Gefahrengruppe sind Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche.

Jährlich erkranken ca. 300-400 Personen an einer Meningokokken-Meningitis. Betroffen sind Personen  kinder impfung impfungen krankheiten – impfstoff lebensjahr deutschland unter 20 Jahren. An der Meningokokken-Meningitis zu erkranken, können auch Menschen die eine vorgeschädigte Schleimhaut haben, wie z.B. Raucher, Allergiker oder Menschen mit einer Erkrankung der Atemwege.

Es gibt verschiedene Arten von Meningokokken. Die Meningokokken sind von einer Kapsel umgeben, welche die antigenen Eigenschaften der Meningokokken bestimmt. Diese Kapsel ist für die Einteilung der 12 unterschiedlichen Serogruppen ausschlaggebend. Die fünf wichtigsten Meningokokken-Serogruppen sind die Serogruppen A, B, C, W und Y.

Verbreitung der Meningokokken

Auf der ganzen Welt kommen 12 verschiedene Gruppen von Meningokokken vor. Diese Gruppen nennt man Serogruppen, welche nach Zusammensetzung der Polysaccharide in der Kapsel eingeteilt werden. 5 Serogruppen ( A, B, C, W135 und Y) verursachen fast alle Meningokokken Erkrankungen. Am häufigsten sind es die Gruppen B und C.

Auf unserem Kontinenten sind die Gruppen B und C am häufigsten. Die Serogruppe B ist in Europa für 80% der Erkrankungen verantwortlich. Die Verteilungen auf der Welt sind unterschiedlich. Wo Die Serogruppe B Vorreiter ist, ist in anderen Ländern eine andere Gruppe für die häufigsten Meningokokken Erkrankungen verantwortlich.

Übertragung

Meningokokken kommen nur beim Menschen vor und sind in den Schleimhäuten heimisch. Oft werden Meningokokken bei Einzelnen nachgewiesen, ohne dass sie selbst erkrankt sind. Auch wenn diese Menschen nicht selbst erkrankt sind, können sie aber die Meningokokken auf andere, durch Tröpfcheninfektion, übertragen. Wenn diese übertragenden Meningokokken in die Blutbahn gelangen, können sie zur einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung führen.

Der Übertragungsweg ist die sogenannte Tröpfcheninfektion. Diese Übertragung geschieht durch Niesen, Husten oder Küssen. Solche Arten der Übertragung passieren überwiegend, wo Menschen engen Kontakt zueinander haben. Deshalb sind vorallem Kindergarten, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel für die Übetragung optimal.

Die größte Risikogruppe stellen Säuglinge dar, da ihr Immunsystem noch nicht aussreichend Schutz bietet. Auch Teenager gehören zur Risikogruppe, da sie einen engen Sozialenkontakt in Schule und in der Freizeit pflegen.

Krankheitsverlauf

Die Inkubationszeit bei einer Meningokokken Erkrankung liegt in der Regel bei 3-4 Tagen. Sie kann aber auch länger oder kürzer sein. Zu den Symptome gehören hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerzen, Krämpfe oder auch Bewusstseinsstörungen.

Bei Säuglingen tritt fast immer Fieber auf. Apathie oder Unruhe kommen dazu. Das Säugling verweigert die Aufnahme von Nahrung.
In kürzester Zeit können Meningokokken beim Menschen schwerste Erkrankungen hervorrufen. Innerhalb von 24 Stunden ist ein vollkommend gesunder Mensch schwer Erkrankt. Das wohl typischste Anzeichen ist die Nackensteifigkeit.
Auch Spätfolgen sind bei eine Meningokokken Infektion möglich. Hörverlust oder Krampfanfälle können auftreten. Bei einer Meningitis und Sepsis ist es wichtig sofort eine intensive medizinsche Behandlung zu bekommen.