Mittelohrentzündung

Bei der sogenannten Mittelohrentzündung handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Paukenhöhle. Liegt eine Mittelohrentzündung vor, wird diese oft mit Schmerzmittel behandelt, sowie unter Umständen mit Antibiotika.

Ursachen

Ursächlich für die Entzündung des Mittelohrs ist eine Erkältung des Nasenrachens. Eine Mittelohrentzündung ist aus diesem Grund in den Wintermonaten häufiger. Vor allem Bakterien sind mittelohrentzündung, Otitis media, ohr symptome arzt nasen akuteverantwortlich für die Mittelohrentzündung. Diese Erreger gelangen über die Verbindung zwischen Rachen und Mittelohr in die Paukenhöhle und entzünden die Schleimhaut.

Selten passiert es, dass die Erreger über Außen in den Gehöhrgang in das Mittelohr gelangen. Ein solcher Fall würde passieren, wenn das Trommelfell gerissen wäre und dreckiges Wasser in den Gehörgang kommen würde.
Weitere Möglichkeit einer Mittelohrentzündung ist, das über das Blut Viren die Paukenhöhle erreichen.

Meist beginnt die Mittelohrentzündung mit einer normalen Erkältung. Die akute Mittelohrentzündung wird in den meisten Fällen durch ein Virusinfekt ausgelöst. Die häufigsten Erreger sind dabei: Rhino-Viren, RS-Viren, Influenza-Viren. Natürlich können sich die Krankheitserreger im Nasen Rachen Raum vermehren. Dadurch ensteht eine bakterielle Infektion. Die häufigste Form sind die Streptococcus pneumoniae und Haemophilus influenzae.

Eine Mittelohrentzündung liegt vor, wenn die Schleimhaut der Paukenhöhle entzündet ist. Die Dauer und die Häufigkeit der Mittelohrentzündung sind dabei ausschlagebend, um welche Art der Entzündung es sich handelt.

Folgende Arten der Mittelohrentzündung gibt es:

akute Mittelohrentzündung
rezidivierende Mittelohrentzündung
chronische Mittelohrentzündung

Akute Mittelohrentzündung: Bei einer Otitis media acuta tritt die Entzündung plötzlich auf und hat typische Symptome und Befunde bei einer Ohruntersuchung

Eine Rezidivierende Mittelohrentzündung: ist gegeben, wenn wenigstens 3 Entzündungen des Mittelohrs innerhalb eines Jahres vorgelegen haben oder mindestens 4 in einem Jahr.

Eine chronische Mittelohrentzündung liegt vor, wenn die Entzündung wenigstens 2 Monate besteht. Begleitend sind bei der Otitis media chronica Ausfluss und Riss des Trommenfells.

Symptome

Zu den typischen Symptomen einer Mittelohrentzündung (Otitis media) gehören Hörminderung, ohrenschmerzen antibiotika fieber, hno krankheiten schmerzen häufig Druckgefühl im Ohr, Fieber.
Ein stechender oder pulsierender Schmerz ist meist bei einer akuten Mittelohrentzündung ebenfalls vorhanden. Eventuelle Schwindelgefühle können ebenfalls auftreten. Das allgemeinde Befinden ist geschwächt.

Mittelohr Erguss: Die Ohrtrompete verbindet den Nasen-Rachen-Raum mit dem Mittelohr. Dadurch wird ein Druckausgleich ermöglicht. Liegt eine Otitis media vor, ist die Ohrtrompete meist angeschwollen und ihre Funktion dadurch gestört. Es entsteht ein Unterdruck im Ohr.
Die Schleimhaut des Mittelohrs erzeugt zunächst ein Sekret (seröse Otitis media). Gegebenenfalls kann es zur Blutung in der Schleimhaut kommen.
Ist die Belüftung weiterhin gestört, können sich Bakterien ansiedeln. Die Schleimhaut erzeugt dann ein eitriges Sekret.

Riss im Trommelfell: Wird sehr viel Sekret erzeugt und dieses kann nicht in den Rachenraum abfliesen, da die Ohrtrompete angeschwollen ist, staut sich das Sekret hinter dem Trommelfell. Folge: das Trommelfell kann reißen. Der Druck verschwindet und die Ohrenschmerzen lassen nach. Das Sekret fließt nach außen ab.

Diagnose

Der HNO Arzt untersucht bei einer akuten Mittelohrentzündung das Trommelfell, sowie den Nasen-Rachen-Raum. Ebenfalls wird ein Hörtest durchgeführt. In eingen Fällen können Röntgen oder CT-Untersuchungen nötig sein.

Bei der Untersuchung des Trommelfells betrachtet der Hals Nasen Ohren Arzt das Trommelfell mit einem Mikroskop für Ohren. Durch den Zustand des Trommelfells, bei vorliegen einer Entzündung, erscheint das Trommelfell rosa. Sondert das Mittelohr bereits Sekret ab, kann der Arzt dies, mit Hilfe des Ohr-Mikroskops, bereits gut erkennen.

Der HNO Arzt prüft mit bestimmten Messungen die Schwingreaktionen der Gehörknöchelchen im Mittelohr. Dadurch wird die Beweglichkeit des Trommelfells geprüft. Manchmal sind auch Untersuchungen des Gleichgewichts notwendig. Auf diese Art sollen Schwierigkeiten rechtzeitig erkannt werden.

Heilt die Mittelohrentzündung trotz Behandlung und Therapie nicht aus, wird eine Probe des Sekrets, welches aus dem Ohr abläuft, entnommen und im Labor untersucht. Im Labor bestimmt man die darin befindlichen Bakterien. Dadurch kann der HNO-Arzt seine Therapie entsprechend anpassen.

Behandlung und Therapie

Besteht der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Vor allem dann, wenn die erkrankten Kinder sind.
Zur Therapie einer Mittelohrentzündung gibt es abschwellende Nasensprays. Diese werden in die Nasenlöcher, für eine Dauer von entwa 8 bis 10 Tagen, gesprüht.

Zusätzlich zu den Nasensprays, können Tabletten aus pflanzlichen Mitteln helfen, die eine abschwellende und antientzündliche Wirkung haben.

Ebenfalls verordnet werden können Ohrentropfen. Diese sind nur dann zu benutzen, wenn das Trommelfell intakt ist.

Alle weiteren Maßnahmen zur Behandlung der Mittelohrentzündung bestimmt der HNO-Arzt individuell.

Mittelohrentzündung bei Kindern

Kleinkinder leiden sehr oft an einer Mittelohrentzündung. Vor allem Kinder zwischen 6 Monaten und 6 ohrenschmerzen antibiotika fieber, hno krankheiten schmerzen häufig Jahren. Man geht davon aus, dass ca. 75% bis 95% der Kinder bis zum dritten Lebensjahr mindestens eine Mittelohrentzündung hatten.

Kinder erleiden oft eine Mittelohrentzündung, da ihre Ohrtrompete relativ kurz und eng ist. Schon die kleinste Entzündung läßt die Ohrtrompete anschwellen. Dies stört den Druckausgleich im Mittelohr als auch den Abfluss von Sekret.

Es gibt unterschiedliche Faktoren, welche das Risiko einer Mittelohrentzündung in sich bergen. Unter anderem begünstigen, eine Otitis media, folgende Faktoren:

vergrößerte Polypen
Rauchen in der Nähe des Kindes
Kindergarten oder das Zusammenleben mehrerer Kinder
nicht gestillte Kinder

Symptome bei Kindern

Eine Otitis media ist für Kinder sehr unangenehm und schmerzhaft. Das größte Problem bei Kindern ist, dass sie ihre Beschwerden nicht mitteilen und ausdrücken können. Folgende Symptome können bei Klinkindern ein Hinweis auf eine Mittelohrentzündung (Otitis media) sein:

– Unruhe
-Reizbarkeit
– der häufige Griff an das Ohr
– das Kind schreit mehr als sonst

Bei Kindern ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Mittelohrentzündung begleitet wird durch uncharakteristische Krankheitsanzeichen. Diese wären u.a.:

– Durchfall
– Fieber
– Erbrechen
– Appetitlosigkeit

Bei dem kleinsten Verdacht auf eine Mittelohrentzündung (Otitis media) sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Mittelohrentzündung vorbeugen

Gestillte Kinder genießen einen gewissen Infektionsschutz. Mit Hilfe der Antikörper aus der mittelohrentzündung, ohr symptome arzt nasen akute, krankheiten schmerzen häufigMuttermilch können verschiedene Krankheitserreger gut bekämpft werden. Eine vorbeugende Maßnahme stellt das Stillen somit dar.

Weiterhin sollte im Umfeld des Kindes nicht geraucht werden.

Abschwellende Nasentropfen können, bei einer Erkältung, einer Mittelohrentzündung vorbeugen. Diese können jedoch der Nasenschleimhaut schaden, wenn sie zu lange angewendet werden.

Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) heilt bei Kindern innerhalb einiger Tage aus. Gelegentlich können jedoch gefährliche Komplikationen auftreten. Diese wären u.a.:

Hirnhautentzündung
– Mastoiditis
– Gesichtsnervenlähmung